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Reise zum Mittelpunkt der Erde
Die diesjährigen Pfingstferien standen unter dem Thema „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ nach dem gleichnamigen Buch von Jule Verne.
Die diesjährigen Pfingstferien standen unter dem Thema „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ nach dem gleichnamigen Buch von Jule Verne. Die ersten zwei Tage widmeten wir der Vorbereitung.
Zum einen braucht es für so eine gefährliche Reise Mut, um sich in ein solches Abenteuer zu stürzen. Deshalb bastelten wir am Montag mit Schrumpffolie verschiedene Amulette, die uns auf der Reise Schutz und Mut spenden sollten. Es entstanden bunte Kreationen. Nach dem Bemalen der Folie galt es, diese im Backofen schrumpfen zu lassen – was bei allen für grosses Staunen sorgte.
Zum anderen braucht es für eine grosse Reise neben einem Mutmacher natürlich auch ein Transportmittel. Mit Holz, Hammer, Schere, Klebeband, Stoff und vielem mehr beladen, begaben wir uns am zweiten Tag in den Bärenwald. Mit viel Engagement entstanden dort verschiedene Flosse, die sogleich im kleinen Fluss Probe gefahren werden konnten. Mit leckeren, über dem Feuer gebratenen Würsten stillten wir nach der Arbeit unsere knurrenden Mägen.
Die Reise konnte nun losgehen. Mit beladenen Flossen stachen wir in See. Während der Überfahrt baute sich plötzlich in einiger Entfernung ein riesiger Wellenberg auf. Zwei Meeresungeheuer sprangen aus der Tiefe. Ihre Schwänze peitschten das Wasser und mit weit aufgerissenen Mäulern fielen sie übereinander her. Was für ein Schauspiel! Inspiriert von den gefährlich ausblickenden Ungeheuern aus dem Buch bastelten wir am dritten Tag Sockenmonster, die die echten noch übertrafen.
Nach einer langen Überfahrt sahen wir endlich das langersehnte Land in Sicht. Wieder festen Boden unter den Füssen, erkundeten wir die Umgebung und entdeckten zwischen den Felsen den Eingang zu einer Höhle. Die Höhlen bei Zihlschlacht boten am Donnerstag eine gute Möglichkeit, genauso eine Höhle wie im Buch beschrieben zu besuchen. Der beschwerliche Weg über Stock und Stein musste zuerst mit gutem Schuhwerk gemeistert werden, um die erste Höhle zu erreichen. Ganz schön gruselig war diese bereits – die Decke war mit unzähligen Spinnennetzen überzogen. Weiter ging es dann zur grössten Höhle, wo wir unsere mitgebrachten Brötchen verspeisten und als Dessert Marshmallows brutzelten. Nach der Stärkung verbrachten wir die Zeit damit, die Umgebung zu erkunden, mit Feuerstein Feuer zu entfachen oder zu klettern. Wie schnell die Zeit verging, bis wir uns zu Fuss und mit dem Bus wieder auf die Rückreise nach Amriswil begaben.
Die Höhle entpuppte sich als Tunnel, der uns immer tiefer ins Erdinnere brachte. Es wurde zunehmend heisser und uns lief bereits der Schweiss von der Stirn. Zudem roch es immer stärker nach Schwefel. Mit Schrecken bemerkten wir, dass wir nicht mehr auf Wasser fuhren, sondern uns mitten in einem Lavastrom befanden. Wir waren im Inneren der Erde angekommen.
Am letzten Tag der Reise hatten wir unser Ziel erreicht. Mit einem Experiment simulierten wir einen Vulkan und backten zur Feier des Abschlusses unserer Reise zum Zvieri Lava-Küchlein.
Zum Schluss bleibt noch ein herzliches Dankeschön an alle Kinder und Mitarbeitenden, die für diese fröhliche und geschäftige Atmosphäre sorgten. Und ein grosses Gratulieren an alle, die auf dieser Reise über sich hinausgewachsen sind.







