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Erweiterung Schulanlage Sommeri
Das Büro Tom Munz Architekten St. Gallen gewinnt in Zusammenarbeit mit dem Büro Mettler Landschaftsarchitektur AG Gossau den Wettbewerb für die Erweiterung des Schulhauses Sommeri.

Mit dem Projekt «SumSumSum» konnte das Team der Thomas Munz Architekten St. Gallen und Mettler Landschaftsarchitektur AG Gossau die Jury überzeugen.
Die Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri veranstaltete zusammen mit der politischen Gemeinde Sommeri einen Wettbewerb für Teams von Architekt:innen und Landschaftsarchitekt:innen für die Erweiterung des Schulhauses Sommeri mit einer gemeinsamen übergreifenden Begegnungszone beim bestehenden Schulhaus Sommeri.
Aufgrund der steigenden Zahlen von Schülerinnen und Schüler in der Gemeinde Sommeri werden an diesem Ort zusätzliche Schulräume benötigt. Die Aufgabenstellung umfasste eine Erweiterung der bestehenden Schulanlage mit einem Mehrzweckraum, fünf Klassenzimmern und dazugehörenden Nebenräumen. Zusätzlich sollte eine spätere Erweiterung von zwei zusätzlichen Schulräumen und drei Gruppenräumen nachgewiesen werden.
In einem selektiven Verfahren wählte das Preisgericht unter Vorsitz des Präsidenten der Volksschulgemeinde, Michael Stäheli-Engel, in der ersten Phase aus 32 Bewerbungen acht Teams zur Teilnahme an der zweiten Stufe aus. Das Preisgericht wählte aus den eingegangenen Beiträgen einstimmig das Projekt «SumSumSum» des Teams Thomas Munz Architekten St. Gallen und Mettler Landschaftsarchitektur AG Gossau (SG) aus, den die Jury wie folgt würdigte:
Die Projektverfasser schlagen nach einer gründlichen ortsbaulichen Auseinandersetzung mit dem Ort und dem Gefüge der Gemeinde Sommeri einen präzise, zurückversetzten Solitärbau vor, welcher durch eine hinter dem Turnhallengebäude befindliche Erschliessungszone mit dem bestehenden Ensemble verbunden wird und deren Orthogonalität übernimmt. Dadurch eröffnet sich zwischen dem Neubau und der Turnhalle ein öffentlicher Bereich, welcher der Gemeinde Sommeri bis anhin fehlte.
Das Projekt, ist als zweigeschossiger Holzbau konzipiert. Die gewählte konstruktive Struktur erlaubt einen hohen Grad an Flexibilität, sodass unterschiedliche Nutzungsdispositionen denkbar sind. Mit vorgeschlagener Situierung des Neubaus und der neuen Begegnungszone, werden vielfältige Nutzungsmöglichen sowohl für die Schule als auch für die Bevölkerung der Gemeinde Sommeri geschaffen.
Die Ausstellung mit den acht eingegangenen Wettbewerbsprojekten ist für die interessierte Öffentlichkeit am Freitag 18.8.2023 (17:30–20:00 Uhr) und Samstag 19.8.2023 (10:00–13:00 Uhr) in der Mehrzweckhalle Sommeri geöffnet. Das weitere Vorgehen sieht vor, das Siegerprojekt zu einem Abstimmungsprojekt auszuarbeiten. Geplant ist eine Realisierung in den Jahren 2025–2026.